Projektziele
In der Arbeitswelt ist noch immer eine Aufteilung der Erwerbsarbeit nach Geschlecht festzustellen: Die Aufgaben von Frauen und Männern auf der gleichen betrieblichen Ebene bei gleicher beruflicher Qualifikation unterscheiden sich (horizontale Arbeitsteilung). Frauen sind nicht gleichermaßen vertreten in den verschiedenen Stufen betrieblicher Hierarchien (vertikale Arbeitsteilung).
Um in die oberen Etagen betrieblicher Hierarchien zu gelangen, ist neben Fachkompetenz spezifische Aufstiegskompetenz erforderlich: die Fähigkeit und Bereitschaft, sich Führungspositionen zu erschließen.
In unserem Forschungsvorhaben untersuchen wir förderliche und hinderliche Faktoren von Aufstiegskompetenz. Vor diesem Hintergrund werden Gestaltungsvorschläge entwickelt, durch die der Anteil von Frauen an Führungspositionen gefördert werden kann. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Branchen und Berufen mit geringem Frauenanteil, wie insbesondere technisch-naturwissenschaftliche Bereiche.
Für den Übergang in die verschiedenen Führungsebenen spielen jeweils spezifische Aspekte von Aufstiegskompetenz eine Rolle. Wir widmen uns in diesem Vorhaben vor allem dem Führungskräftenachwuchs und potentiellen Führungskräften - also Frauen ohne Führungsfunktion, die aufgrund ihrer Qualifikation aufsteigen könnten sowie den unteren Führungsebenen.
- Identifikation von förderlichen und hinderlichen Faktoren für die Aufstiegskompetenz
- Berücksichtigung von geschlechterspezifischen Unterschieden
- Entwicklung von Gestaltungsvorschlägen, zur Karriereförderung der MitarbeiterInnen durch die der Anteil von Frauen in Führungspositionen gefördert werden kann.
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